Resolution gegen die Ostumfahrung

Die neue Gemeindevertretung spricht sich mit Nachdruck gegen die Linzer Ostumfahrung aus: In der Gemeinderatssitzung am 09.12.2021 wurde eine Resolution beschlossen, welche sich an die Landespolitik richtet. Die klar ablehnende Haltung wurde bereits im Mai 2018 mittels einer Resolution und weiters mit der negativen Stellungnahme im Juni 2018 im Zuge der strategischen Umweltprüfung kundgetan.

Die Absage zur Linzer Ostumfahrung auf Steyregger Gemeindegebiet wurde durch alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen (SBU, SPÖ, ÖVP, FPÖ) einstimmig bekräftigt.

„Die dramatischen Auswirkungen, die eine Umsetzung dieses unverantwortlichen Mega-Straßenprojektes mit sich bringen würden, sind bekannt: Die Austrocknung der Brunnen im Trassenbereich und des Reichenbaches ist ein realistisches Bedrohungsszenario. Eine Autobahnbrücke über die Au und die Einbindung der B3 unmittelbar vor dem Stadtzentrum würden noch mehr Verkehr, Lärm und Abgase in und um Steyregg und für die Menschen einen deutlichen Verlust der Lebensqualität bedeuten“, erklärt Bürgermeister Gerhard Hintringer. Vizebürgermeister David Lackner (SBU) ergänzt, dass man nichts unversucht lassen solle, sich gegen eine Autobahn über Steyregger Gemeindegebiet zu wehren. Die hohe Feinstaubbelastung des zusätzlichen Verkehrsaufkommens in Steyregg und die Austrocknung der Brunnen wäre fatal. Auch Stadträtin Stefanie Rechberger (ÖVP) und Gemeinderat Franz Wagner (FPÖ) bekräftigen diese Argumente.

 

Die Resolution als PDF:

15. Dezember 2021