Bundesbetreuungsstelle „Cohotel“ wird mit Februar 2018 stillgelegt

Die Flüchtlingsbetreuungseinrichtungen der Volkshilfe im ehemaligen Hotelrestaurant Weissenwolff im Zentrum Steyreggs wurden bereits geräumt und damit Unterkünfte für 20 Erwachsene, sowie 34 unbegleitete Minderjährige aufgelassen. Die betroffenen Personen wurden von der Volkshilfe in anderen Unterkünften außerhalb Steyreggs untergebracht.

 

Nun hat auch das Innenministerium den Bürgermeister informiert, dass die Bundesbetreuungsstelle Steyregg, das ehemalige Cohotel mit bis zu 140 Plätzen, zuletzt genutzt zur Unterbringung sog. alleinreisender Männer, mit Ende Februar 2018 stillgelegt wird. Das Gebäude wird jedoch weiterhin durch das Innenministerium genutzt. Der Mietvertrag mit dem Besitzer läuft bis 2020. Im Bedarfsfall könnte es grundsätzlich auch wieder zur Flüchtlingsunterbringung verwendet werden.

 

Für Steyregg gehen damit drei Jahre, die durch eine herausfordernde Sondersituation gekennzeichnet waren, zu Ende. Mit der Übernahme des Cohotel durch das Innenministerium und in weiterer Folge der erstmaligen Anwendung des Durchgriffsrechtes kam es in Steyregg zu einer weit überdurchschnittlichen Anzahl an untergebrachten Flüchtlingen. In Zeiten der Vollbelegung bedeutete das fast 200 geflüchtete Menschen im Zentrum Steyreggs, in dem etwa 2000 Personen leben. 

 

An dieser Stelle darf ein weiteres Mal der Steyregger Bürgergesellschaft, den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gedankt werden, die mit großem Engagement und viel Ausdauer maßgeblich dazu beigetragen haben, dass diese besondere Situation mit Anstand und Würde gemeistert werden konnte. Auch die Spendenbereitschaft der Steyregger Bevölkerung soll an dieser Stelle dankbar hervorgehoben werden.

14. Dezember 2017
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